Testorf-Steinfort

MV
Mecklenburg-Vorpommern Nordwestmecklenburg PLZ 23936 621 Einwohner
Grundsteuer A 367 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 326 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -101 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13074077

Grundsteuer für Testorf-Steinfort berechnen
Auf einen Blick

So steht Testorf-Steinfort im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 326 % liegt Testorf-Steinfort auf Platz 569 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 21 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Testorf-Steinfort liegt 69 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Nordwestmecklenburg

Von den 83 Gemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg hat Testorf-Steinfort den 55.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 360 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 326 % gesunken (-101 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %).

Rechenbeispiel für Testorf-Steinfort

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Testorf-Steinfort 326 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 69 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 195,60 € im Jahr bzw. 48,90 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 326 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 326 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Testorf-Steinfort.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Testorf-Steinfort

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 323 % 427 % –
2023 (vor der Reform) 323 % 427 % 0 %
2024 (vor der Reform) 323 % 427 % 0 %
2025 367 % 326 % -101 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Nordwestmecklenburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
48 Roduchelstorf 243 345 % 2025
49 Seehof 934 340 % 2024
50 Zickhusen 515 340 % 2024
51 Lützow 1.542 335 % 2024
52 Schlagsdorf 1.282 332 % 2025
53 Thandorf 176 330 % 2025
54 Warnow 613 327 % 2025
55 Testorf-Steinfort 621 326 % 2025
56 Selmsdorf 3.139 325 % 2025
57 Bobitz 2.499 324 % 2025
58 Passee 183 322 % 2025
59 Königsfeld 940 320 % 2025
60 Grieben 156 318 % 2025
61 Holdorf 404 310 % 2025
62 Cramonshagen 511 306 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (83 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Testorf-Steinfort

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Testorf-Steinfort?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Testorf-Steinfort bei 326 %, für die Grundsteuer A bei 367 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Testorf-Steinfort hoch?

Mit 326 % liegt Testorf-Steinfort auf Platz 569 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 21 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Testorf-Steinfort den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 326 % gesunken (-101 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Testorf-Steinfort?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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