Grundsteuer-Hebesatz Testorf-Steinfort
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Testorf-Steinfort (Nordwestmecklenburg) in Mecklenburg-Vorpommern.
Testorf-Steinfort
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13074077
So steht Testorf-Steinfort im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 326 % liegt Testorf-Steinfort auf Platz 569 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 21 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Testorf-Steinfort liegt 69 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Nordwestmecklenburg
Von den 83 Gemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg hat Testorf-Steinfort den 55.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 360 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 326 % gesunken (-101 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %).
Rechenbeispiel für Testorf-Steinfort
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Testorf-Steinfort 326 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 69 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 195,60 € im Jahr bzw. 48,90 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 326 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 326 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Testorf-Steinfort.
Hebesatz-Entwicklung in Testorf-Steinfort
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 323 % | 427 % | 0 % |
| 2025 | 367 % | 326 % | -101 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordwestmecklenburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 48 | Roduchelstorf | 243 | 345 % | 2025 |
| 49 | Seehof | 934 | 340 % | 2024 |
| 50 | Zickhusen | 515 | 340 % | 2024 |
| 51 | Lützow | 1.542 | 335 % | 2024 |
| 52 | Schlagsdorf | 1.282 | 332 % | 2025 |
| 53 | Thandorf | 176 | 330 % | 2025 |
| 54 | Warnow | 613 | 327 % | 2025 |
| 55 | Testorf-Steinfort | 621 | 326 % | 2025 |
| 56 | Selmsdorf | 3.139 | 325 % | 2025 |
| 57 | Bobitz | 2.499 | 324 % | 2025 |
| 58 | Passee | 183 | 322 % | 2025 |
| 59 | Königsfeld | 940 | 320 % | 2025 |
| 60 | Grieben | 156 | 318 % | 2025 |
| 61 | Holdorf | 404 | 310 % | 2025 |
| 62 | Cramonshagen | 511 | 306 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (83 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Testorf-Steinfort
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Testorf-Steinfort?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Testorf-Steinfort bei 326 %, für die Grundsteuer A bei 367 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Testorf-Steinfort hoch?
Mit 326 % liegt Testorf-Steinfort auf Platz 569 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 21 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Testorf-Steinfort den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 427 % auf 326 % gesunken (-101 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 427 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Testorf-Steinfort?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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