Grundsteuer-Hebesatz Strohkirchen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Strohkirchen (Ludwigslust-Parchim) in Mecklenburg-Vorpommern.
Strohkirchen
MVBerechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13076131
So steht Strohkirchen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 440 % liegt Strohkirchen auf Platz 165 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 75 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Strohkirchen liegt 45 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Ludwigslust-Parchim
Von den 142 Gemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim hat Strohkirchen den 63.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 460 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 440 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).
Rechenbeispiel für Strohkirchen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Strohkirchen 440 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 45 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 264,00 € im Jahr bzw. 66,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 440 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 440 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Strohkirchen.
Hebesatz-Entwicklung in Strohkirchen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 500 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 500 % | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 500 % | 400 % | 0 % |
| 2025 | 265 % | 440 % | +40 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 59 | Borkow | 413 | 450 % | 2025 |
| 60 | Siggelkow | 820 | 445 % | 2025 |
| 61 | Hülseburg | 150 | 443 % | 2025 |
| 62 | Raben Steinfeld | 1.016 | 443 % | 2025 |
| 63 | Kritzow | 454 | 440 % | 2025 |
| 64 | Leezen | 2.055 | 440 % | 2025 |
| 65 | Lewitzrand | 1.370 | 440 % | 2025 |
| 66 | Strohkirchen | 317 | 440 % | 2025 |
| 67 | Alt Krenzlin | 730 | 438 % | 2025 |
| 68 | Balow | 312 | 438 % | 2024 |
| 69 | Bresegard bei Eldena | 189 | 438 % | 2025 |
| 70 | Dobbertin | 1.034 | 438 % | 2025 |
| 71 | Eldena | 1.146 | 438 % | 2025 |
| 72 | Göhlen | 530 | 438 % | 2025 |
| 73 | Groß Laasch | 931 | 438 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (142 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Strohkirchen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Strohkirchen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Strohkirchen bei 440 %, für die Grundsteuer A bei 265 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Strohkirchen hoch?
Mit 440 % liegt Strohkirchen auf Platz 165 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 75 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Strohkirchen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 440 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Strohkirchen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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