Stralendorf

MV
Mecklenburg-Vorpommern Ludwigslust-Parchim PLZ 19073 1.374 Einwohner
Grundsteuer A 420 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 403 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -35 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13076130

Grundsteuer für Stralendorf berechnen
Auf einen Blick

So steht Stralendorf im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 403 % liegt Stralendorf auf Platz 340 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Stralendorf liegt 8 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Von den 142 Gemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim hat Stralendorf den 100.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 460 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 403 % gestiegen (+38 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 438 %).

Rechenbeispiel für Stralendorf

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Stralendorf 403 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 8 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 241,80 € im Jahr bzw. 60,45 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 403 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 403 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Stralendorf.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Stralendorf

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 500 % 365 % –
2023 (vor der Reform) 500 % 365 % 0 %
2024 (vor der Reform) 500 % 438 % +73 %
2025 420 % 403 % -35 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ludwigslust-Parchim

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
93 Dabel 1.379 420 % 2025
94 Gallin-Kuppentin 427 420 % 2025
95 Witzin 448 420 % 2025
96 Wöbbelin 948 420 % 2025
97 Pampow 2.993 419 % 2025
98 Dambeck 280 416 % 2024
99 Bülow 328 413 % 2025
100 Stralendorf 1.374 403 % 2025
101 Bandenitz 525 400 % 2025
102 Groß Krams 159 400 % 2025
103 Hohen Pritz 370 400 % 2024
104 Kreien 360 400 % 2024
105 Mustin 333 400 % 2024
106 Pätow-Steegen 397 400 % 2025
107 Sukow 1.498 398 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (142 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Stralendorf

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stralendorf?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Stralendorf bei 403 %, für die Grundsteuer A bei 420 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Stralendorf hoch?

Mit 403 % liegt Stralendorf auf Platz 340 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Stralendorf den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 403 % gestiegen (+38 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 438 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Stralendorf?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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