Neuenkirchen

MV
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburgische Seenplatte PLZ 17039 1.101 Einwohner
Grundsteuer A 260 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 380 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13071108

Grundsteuer für Neuenkirchen berechnen
Auf einen Blick

So steht Neuenkirchen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 380 % liegt Neuenkirchen auf Platz 437 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 37 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Neuenkirchen liegt 15 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Von den 146 Gemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte hat Neuenkirchen den 116.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Neuenkirchen unverändert geblieben.

Rechenbeispiel für Neuenkirchen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Neuenkirchen 380 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 15 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 228,00 € im Jahr bzw. 57,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 380 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 380 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Neuenkirchen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Neuenkirchen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 380 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 380 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 380 % 0 %
2025 260 % 380 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mecklenburgische Seenplatte

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
109 Leizen 473 390 % 2025
110 Zirzow 339 390 % 2024
111 Röckwitz 254 388 % 2024
112 Gnevkow 288 386 % 2024
113 Kriesow 284 386 % 2024
114 Gülzow 403 385 % 2025
115 Werder 516 385 % 2024
116 Neuenkirchen 1.101 380 % 2024
117 Kummerow, Seegemeinde 549 375 % 2025
118 Bollewick 617 373 % 2025
119 Beggerow 471 370 % 2024
120 Groß Teetzleben 642 370 % 2024
121 Hohenbollentin 100 370 % 2024
122 Melz 298 370 % 2025
123 Wulkenzin 1.500 370 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (146 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Neuenkirchen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Neuenkirchen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Neuenkirchen bei 380 %, für die Grundsteuer A bei 260 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Neuenkirchen hoch?

Mit 380 % liegt Neuenkirchen auf Platz 437 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 37 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Neuenkirchen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B in Neuenkirchen unverändert geblieben. Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Neuenkirchen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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