Bresegard bei Picher

MV
Mecklenburg-Vorpommern Ludwigslust-Parchim PLZ 19230 275 Einwohner
Grundsteuer A 355 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 525 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +150 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Mecklenburg-Vorpommern: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 13076019

Grundsteuer für Bresegard bei Picher berechnen
Auf einen Blick

So steht Bresegard bei Picher im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 525 % liegt Bresegard bei Picher auf Platz 53 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 93 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 395 %, Bresegard bei Picher liegt 130 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Von den 142 Gemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim hat Bresegard bei Picher den 34.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 460 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 375 % auf 525 % gestiegen (+150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 375 %).

Rechenbeispiel für Bresegard bei Picher

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bresegard bei Picher 525 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 395 €, also 130 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 315,00 € im Jahr bzw. 78,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 525 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 525 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bresegard bei Picher.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Bresegard bei Picher

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 500 % 375 % –
2023 (vor der Reform) 500 % 375 % 0 %
2024 (vor der Reform) 500 % 375 % 0 %
2025 355 % 525 % +150 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ludwigslust-Parchim

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
27 Stolpe 337 550 % 2025
28 Boizenburg/Elbe 11.147 545 % 2025
29 Crivitz 4.566 543 % 2025
30 Langen Brütz 475 537 % 2025
31 Zarrentin am Schaalsee 5.303 535 % 2025
32 Spornitz 1.171 531 % 2025
33 Gorlosen 445 526 % 2025
34 Bresegard bei Picher 275 525 % 2025
35 Brüel 2.524 525 % 2025
36 Tessin b. Boizenburg 376 511 % 2025
37 Mestlin 751 500 % 2025
38 Rom 807 498 % 2025
39 Toddin 872 492 % 2025
40 Belsch 212 490 % 2025
41 Goldberg 3.174 490 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (142 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Bresegard bei Picher

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bresegard bei Picher?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bresegard bei Picher bei 525 %, für die Grundsteuer A bei 355 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Bresegard bei Picher hoch?

Mit 525 % liegt Bresegard bei Picher auf Platz 53 von 724 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 93 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Bresegard bei Picher den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 375 % auf 525 % gestiegen (+150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 375 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bresegard bei Picher?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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