Grundsteuer-Hebesatz Brechen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Brechen (Limburg-Weilburg) in Hessen.
Brechen
HEBerechnungsmodell in Hessen: Flächen-Faktor-Modell
Steuermesszahl Wohnen: 0,70 ‰ | Nichtwohnen: 1,00 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06533002
So steht Brechen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 450 % liegt Brechen auf Platz 191 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 54 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Hessen liegt bei 499 %, Brechen liegt 49 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Limburg-Weilburg
Von den 19 Gemeinden im Kreis Limburg-Weilburg hat Brechen den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 330 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 450 % gestiegen (+85 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 365 %).
Rechenbeispiel für Brechen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Brechen 450 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 499 €, also 49 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 270,00 € im Jahr bzw. 67,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 450 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Flächen-Faktor-Modell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,70 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 450 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Brechen.
Hebesatz-Entwicklung in Brechen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 332 % | 365 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 332 % | 365 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 332 % | 365 % | 0 % |
| 2025 | 450 % | 450 % | +85 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Limburg-Weilburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Löhnberg | 4.686 | 700 % | 2025 |
| 2 | Brechen | 6.281 | 450 % | 2025 |
| 3 | Selters (Taunus) | 8.111 | 400 % | 2025 |
| 4 | Runkel | 9.428 | 370 % | 2025 |
| 5 | Weilburg | 13.019 | 370 % | 2025 |
| 6 | Villmar, Marktflecken | 6.557 | 365 % | 2025 |
| 7 | Weinbach | 4.173 | 365 % | 2025 |
| 8 | Hadamar | 12.967 | 355 % | 2025 |
| 9 | Merenberg, Marktflecken | 3.314 | 350 % | 2025 |
| 10 | Bad Camberg | 14.134 | 329 % | 2025 |
| 11 | Limburg a. d. Lahn, Kreisstadt | 35.802 | 320 % | 2025 |
| 12 | Elz | 8.101 | 319 % | 2025 |
| 13 | Hünfelden | 9.744 | 280 % | 2025 |
| 14 | Waldbrunn (Westerwald) | 5.865 | 280 % | 2025 |
| 15 | Dornburg | 8.405 | 239 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (19 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Brechen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Brechen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Brechen bei 450 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Brechen hoch?
Mit 450 % liegt Brechen auf Platz 191 von 421 Gemeinden in Hessen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 54 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Brechen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 365 % auf 450 % gestiegen (+85 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 365 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Brechen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Hessen gilt das Flächen-Faktor-Modell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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